Vor dem Hintergrund verschärfter Wettbewerbsbedingungen und gestiegener Kapitalmarktanforderungen nimmt der Stellenwert akkurater Umsatzprognosen stetig zu. Doch wie genau und effizient planen Unternehmen ihre Umsätze wirklich?
Um eine Momentaufnahme aktueller Umsatzprognosetechniken und -planungsprozesse zu erhalten, führt die Contrium Consulting AG eine Unternehmensumfrage im deutschsprachigen Raum durch. Die Ableitung von Best Practices steht dabei im Vordergrund.
Die Umfrageergebnisse werden allen teilnehmenden Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt, teilen die Initiatoren mit. Als zusätzlichen Anreiz spendet die Contrium Consulting AG je Teilnahme 10 € an die Kinderkrebsstiftung - eine tolle Idee, die breite Unterstützung finden sollte!!
Das Ausfüllen des Online-Fragebogens soll nur maximal zehn Minuten dauern. Um an der Umfrage teilzunehmen, klicken Sie bitte auf folgenden Link: BEST-PRACTICE UMSATZPLANUNG
Vielen Dank für Ihre Teilnahme!
Hans-Peter Sander Methoden & Erfahrungen
Alle zwei Monate erscheint das “Controller Magazin”, jede Ausgabe informiert auf 10 Seiten auch über das aktuelle Geschehen im Internationalen Controller Verein (ICV). Diese “Vereins-Seiten” werden auch auf der ICV-Website www.controllerverein.com unter dem Pfad “Aktuelles” — “ICV im CM” als PDF-Dokumente veröffentlicht. So ist dort inzwischen ein Archiv, eine Art Vereins-Chronik seit 1998 gewachsen, in der sich das aktuelle Geschehen und die jahrelange Entwicklung des Vereins lückenlos nachvollziehen lässt.
Soeben habe ich die Vereins-Seiten der Ausgabe 5-2010 (September/Oktober) online gestellt. Die aktuellen Seiten behandeln diese Themen: “Begrünung des Controllings” +++ ControllerPreis 2010 für Bundesagentur für Arbeit +++ Bekanntheit des ICV unter Professoren erfragt +++ Mitgliederversammlung 2010: Ehrenmitglieder und Wiederwahl der Gremien +++ Internationale Controller’s Conference in Poznan successful +++ Kaliningrader Tagung wächst +++ FAK zu Gast bei einem Global Player +++ Strategieseminar thematisiert CSR +++ “One-Pager” “Moderne Budgetierung” +++ PR-Ausschuss-Treffen +++ ControllingWiki: Unternehmer-Nachfolge +++ FAK Controlling und Qualität +++ Porträt AK Wien-West / 5 Fragen an AK-Leieter Günther Pichler +++ AK-Termine und -themen.
Schauen Sie sich doch einmal die Online-Ausgaben der Vereins-Seiten an! Wenn wir damit Ihr Interesse an einer ICV-Mitgliedschaft wecken konnten, finden Sie hier weitere Informationen.
Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Medienschau Controller-Magazin, ICV
Die “Wirtschaftswoche” hat am 9. August den Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit und ICV-Kurator Frank-Jürgen Weise porträtiert. Unter der Überschrift “BA-Chef Weise soll die Bundeswehr umkrempeln” wird ein Mann gezeichnet, der aus einer “durchbürokratisierten Großorganisation eine effiziente Einheit” geschnitzt habe.
In dem Beitrag heißt es: “Mit straffem Controlling und Leistungsanreizen hat Weise den Moloch Bundesagentur modernisiert. Dabei hat er das Kunststück geschafft, dass ihm nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die Gewerkschaften Respekt zollen.”
Respekt hat der BA auch der ICV gezollt und im Juni den diesjährigen ControllerPreis der BA für deren “mustergültige Controlling-Lösung” verliehen. Der ControllerPreis gehe an eine öffentliche Institution, die „den Schwenk von einer traditionellen Inputsteuerung zur ergebnis- und wirkungsorientierten Steuerung geschafft” habe, hieß es in der ICV-Information. In der Begründung der Jury-Entscheidung hatte deren Vorsitzender Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Weber erklärt: “Bei der Bundesagentur für Arbeit habe ein ‘bemerkenswert konsequenter Umbau der Führung unter starker Beteiligung der Controller’ stattgefunden. Effektivität und Effizienz seien erheblich verbessert worden.” Weber meinte, der ControllerPreis 2010 für die BA solle öffentliche Institutionen ermutigen, die Idee des Controllings in die Realität umzusetzen; der Preis sei für ein „Leuchtturmprojekt” vergeben worden. Der ICV-ControllerPreis 2010 für die BA findet auch in dem Wiwo-Beitrag Erwähnung.
Die Wiwo schreibt in ihrem aktuellen Weise-Porträt weiter, der BA-Chef glaube fest daran, dass er “eine Art Blaupause für die Reform des öffentlichen Dienstes gefunden hat. Die ‘Prinzipien effektiver Führung’ seien ja auf beinahe alle staatlichen Bereiche übertragbar – ‘von der Bundeswehr bis hin zu Finanzämtern’, sagt er selbst.”
Der auch in der Online-Ausgabe der Wiwo veröffentlichte Beitrag hat inzwischen einige Leser zu Kommentaren angeregt.
Hans-Peter Sander Medienschau

Viele sonnige Urlaubsgrüße allen ControllingBlog-Lesern vom Frischen Haff aus Nordost-Polen!
Hans-Peter Sander Sonstiges
In der letzten Woche berichtet ein Controller freudestrahlend, dass sein Seminarwunsch im Budget für das nächste Jahr berücksichtigt wurde und er sich jetzt für ein Seminar anmelden möchte. Haben Sie, vielleicht im Sinn einer Maßnahme zur Erreichung Ihrer persönlichen BSC-Ziele auch schon eine Entwicklungsmaßnahme für sich selber im Budget vorgesehen? Ist die Maßnahme nicht budgetiert, ist sie im nächsten Jahr auch nur schwer durchzusetzen. In diesem Sinn, denken Sie jetzt schon an Ihre beruflichen Ziele im nächsten Jahr und nicht erst am Sylvester Abend.
Manfred Grotheer Sonstiges
Ein neu in ein Unternehmen gekommener Controller berichtete, dass dieses Unternehmen zum Zeitpunkt seines “Einstiegs” gerade Plan-Bilanzen für Banken erstellten, um einen 10 Millionen-Euro-Kredit zur Auszahlung eines Gesellschafters zu erhalten. Der Controller, Working-Capital-orientiert, stellte die Frage, wieviel Kapital denn in den Forderungen und Lagerbeständen gebunden sei. Die Buchhalterin berichtete, dass bereits der Betrag der überfälligen 10 Millionen € betrug. Wenn diese Forderungen alle einbringbar sind, dürften sich die Aufnahme des Kredites und die entsprechenden Zinszahlungen erübrigen. Die Einstellung dieses neuen Controllers, bislang hatte das Unternehmen keinen Controller, wird sich für das Unternehmen schnell lohnen.
Manfred Grotheer Sonstiges
Heute habe ich wieder eine neue Ausgabe der (kostenlosen) “Controller’s e-News” ins WWW gesendet. Dabei berichte ich auch über den neuesten “Gehaltsspiegel Finanz- und Rechnungswesen” der Personalspezialisten von Robert Half. Die haben geschrieben, Gehaltserhöhungen im Finanzwesen seien 2009 eher Wunschtraum gewesen. Manager wie CFOs oder Leiter Finanzen hätten nicht nur auf Gehaltserhöhungen verzichtet, sondern hätten auch deutlich weniger Zusatzleistungen verdient. Weiter heißt es bei RHI, einzige positive Ausnahme seien die Mitarbeiter im Controlling; jeder zweite sei in den vergangenen zwölf Monaten in den Genuss eines gestiegenen Lohns gekommen. – Können Sie das bestätigen??
Übrigens wird in der heutigen Ausgabe der “Controller’s e-News” mit ihren 20 Neuheiten eine Empfehlungs-Aktion gestartet: Wer den alle 14 Tage erscheinenden Branchennewsletter Freunden, Kollegen, Bekannten empfiehlt, nimmt an einer Verlosung des Buches “Strategische Controlling-Instrumente” teil. Wenn Sie wissen wollen, wie das geht, aber selbst die e-News heute nicht empfangen haben, hier gelangen Sie zur neuen Ausgabe – und hier können Sie sich auch als Abonnent eintragen.
Hans-Peter Sander Karriere & Controlling, Medienschau Controller's e-News, Newsletter
Heute erhalten Sie einmal eine Literaturempfehlung anderer Art, die sich gerade für heitere Sommertage eignet. Auch für Tage nach der Krise, denn eine Hauptfeststellung des Controller-Congresses im Mai war: “Nach der Krise ist vor der Krise!”.
Als Controller sind Pläne und Ziele unser “tägliches Brot”, im Unternehmen und häufig auch privat. Was aber, wenn diese Ziele nicht erreicht werden, wovon man in zunehmend volatileren Zeiten zunehmend ausgehen kann? Einerseits können Planungssysteme flexibler gestaltet werden, z.B. Better Budgeting. Andererseits kann auch die Einstellung gegenüber Fehlern (=Abweichungen) verändert werden, hin zu mehr Fehlertoleranz (=Abweichungstoleranz), da wir alle keine Hellseher sind. Mit dieser eher personenbezogenen Ebene beschäftigt sich Ute Lauterbach in ihrem Titel: “Lässig scheitern: Das Erfolgsprogramm für Lebenskünstler”, das ich las, weil mich die Handhabung von Abweichungen im Controlling-Prozess schon seit längerer Zeit interessieren. Der Inhalt lässt sich vielleicht in einem Satz zusammenfassen: “Wer fehlerfroh ans Werk geht, lebt zufriedener -Wahre Lebenskünstler können lässig scheitern!”
Vielleicht kann man sogar so weit gehen, dass das Wichtigste der Planung die Abweichungen sind, damit man ohne Sündenböcke aus ihnen lernen kann und als “andere Gelegenheit” interpretieren kann. Abweichungen sind Steuerungssignale und keine Schuldbeweise.
Ich habe das Buch mit viel Schmunzeln gelesen, da es mir in humorvoller Weise, wie ein Hofnarr, die Grenzen von Plänen und Zielen gezeigt hat. Quintessenz: “Man soll nicht aufhören, Ziele zu bilden und Maßnahmen vernünftig zu planen. Aber: Planung darf nicht zum Selbstzweck werden und Abweichungen sind willkommen zu heißen, denn so kann man als Unternehmen und als Controller besonders gut seine Flexibilität trainieren und erhalten, um sich an (Markt-) Veränderungen anzupassen.
Manfred Grotheer Sonstiges
Heute sind sie nun also auch endlich in Bayern angekommen: die Sommerferien. Für viele gestresste Eltern ziehen ruhigere Tage herauf. Mir geht es, ehrlich gesagt, im Urlaub oft zu ruhig zu. Nach zwei Tagen Strandliegen bekomme ich die berüchtigten Hummeln im Heck… Was kann der ruhiggestellte Urlauber also tun? – Wie wäre es mit Stricken? Ja, zwei Nadeln, Wolle, zwei links, zwei rechts, eine fallen lassen… – Das ist das Hobby einer mir lieb und teuren Kollegin aus dem Internationalen Controller Verein (ICV), die auch einen ICV-Arbeitskreis leitet. Sie strickt übrigens nicht nur die tollsten Sachen, sie betreibt auch noch seit April vorigen Jahres ein Hobby-Weblog. Nicht zum Thema Controlling, sondern zu ihrer Freizeitbetätigung Stricken. Auch, wenn mich die Strickerei nicht begeistert, schaue ich immer wieder gerne bei der “Küstensocke” vorbei. Viele herzliche Grüße an die Küste, und allen urlaubsreifen ControllingBlog-Lesern eine schöne, erholsame Ferienzeit!

Wenn Sie als ControllerIn auch ein Hobby-Weblog betreiben, lassen Sie es mich doch bitte wissen.
Hans-Peter Sander Internationaler Controller Verein, Sonstiges ICV, Urlaub, Weblog
Wahrscheinlich sind die meisten von Ihnen jetzt entweder im Planungsprozess oder, wenn Sie schulpflichtige Kinder haben, in den Ferien.
Ferien können als Projekt betrachtet werden, für das ein Projektcontrolling durchgeführt werden kann. Die Familie ist das Projektteam, es gibt es Zeit- und Kostenbudget und ein Ziel: möglichst hohe Zufriedenheit für das Projektteam als Ganzes.
Bei einem 14-Tage-Urlaub sollte spätestens am 4. Tag ein Milestone-Meeting mit einem Projekt-Soll-Ist-Vergleich stattfinden. Im Rahmen der controllerischen Transparenzfunktion könnte dieser auch grafisch gestaltet sein. Auf einer X-Achse werden die Urlaubstage abgetragen. Am rechten Ende der X-Achse, in diesem Beispiel am 14. Tag, wird eine Y-Achse angefügt. Am oberen Teil der Y-Achse werden Prozentzahlen für die Urlaubszufriedenheit abgetragen – oberster Wert normalerweise 100 Prozent. Am unteren “Ast” der Y-Achse wird das geplante Kostenbudget für das Projekt abgetragen. Unterster Wert ist der geplante Gesamtbetrag.
Jetzt werden auf Höhe des X-Wertes “4. Tag” (x=4) unterhalb der X-Achse einerseits die Kosten maßstabsgerecht mit einem Punkt und Höhe des Betrages eingetragen. Wahrscheinlich dürfte hier, wenn die Reise schon vorab bezahlt wurde, ein Wert in Höhe von ca. 75 Prozent des geplanten Gesamtbetrages stehen.
Nun tragen die einzelnen Familienmitglieder oberhalb der X-Achse am 4. Tag ihren individuellen Zufriedenheitswert, ebenfalls maßstabsgerecht, ein. In meiner Familie lag dieser Wert beispielsweise bei 3 Familienmitgliedern bereits zwischen 70-80 Prozent, während ein Familienmitglied seine Zufriedenheit mit 30 Prozent angab.
Diese Einschätzungen der Zufriedenheit sind sehr subjektiv. Warum-Fragen führen hier nur zu Rechtfertigungs- und Verteidigungsritualen. Die bessere Frage wäre zukunftsorientiert und würde lauten: “Was müssen wir tun, damit jedes einzelne Familienmitglied am Urlaubsende das Projektziel von 100 Prozent Zufriedenheit erreicht?” Es ist ein Maßnahmen-Brainwriting mit Diskussionsverbot durchzuführen. Die Vorschläge müssen anschließend diskutiert werden und Maßnahmen müssen beschlossen und terminiert werden. Evtl. ist die Hausbank anzurufen, um die Grenze für den Dispositionskredit etwas höher zu setzen, da die zusätzlichen Maßnahmen die Plan-Kosten überschreiten werden.
Spätestens am 8. Urlaubstag ist der nächste Soll-Ist-Vergleich im Team durchzuführen in gleicher Form durchzuführen.
Schöne Urlaubstage!
Manfred Grotheer Sonstiges
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